Neujahrsempfang fester Termin im Kalender der Oberbürgermeisterin
- 10.02.2025 | Neujahrsempfang im Blindeninstitut Regensburg
Zum Neujahrsempfang 2025 konnte Präsidentin Chantal Quaschinski im Namen des Lionsclubs Regensburg Therese von Bayern gut 100 Gäste begrüßen, die wie jedes Jahr gerne der Einladung ins Blindeninstitut in Regensburg gefolgt waren. Der Neujahrsempfang der Lionsdamen ist inzwischen ein beliebtes gesellschaftliches Ereignis, das sich selbst Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer jedes Jahr im Terminkalender vormerkt. Eine Vielzahl von Mitgliedern und Freunden der Serviceclubs der Region treffen sich zu diesem Anlass, um sich auszutauschen und das Neue Jahr gemeinsam zu feiern. Natürlich ist auch diese Veranstaltung immer einem guten Zweck gewidmet, dieses Jahr wird der Erlös aus Tombola und Spenden dem Kinderheim St. Vincent zukommen.
Nach den Grußworten der Oberbürgermeisterin, die ihre Anerkennung der vielfältigen Aktivitäten des Damenclubs bekräftigte, beschrieb Distriktgovernor Dr. Peter Gröger als 100-jähriges Ereignis in der Geschichte der Lionsorganisation, dass die taubblinde US-Amerikanerin Helen Keller im Jahr 1925 das Engagement der Lions für blinde Menschen anstieß.
Hier schließt sich der Kreis, denn mit seiner fundierten Betreuung und Förderung blinder und mehrfachbehinderter Kinder bis zur Wohngemeinschaft betroffener Erwachsener deckt das Blindeninstitut diesen wichtigen Bedarf sozialer Fürsorge ab. Institutsleiter Stefan Husslein berichtete, dass der Neubau der Erweiterung der Blindeneinrichtung um eine Förderstätte und ein Wohnheim aufgrund seines Konzepts und der qualitätvollen architektonischen Gestaltung, wie bereits schon das Hauptgebäude aus dem Jahr 2005, mit einem ersten Architekturpreis ausgezeichnet wurde.
Zum Abschluss des offiziellen Teils hatte zum großen Vergnügen der Gäste das Spatzenquartett, bestehend aus 4 ehemaligen Domspatzen, seinen Auftritt zugesagt.Von Herzensbrecher Elvis Presley bis zu humorvollen Lobpreisungen der Frauen hatte das Quartett ein unterhaltsames und temperamentvolles Repertoire zusammengestellt, das die Bandbreite des virtuosen Könnens zu Gehör brachte. Im Anschluss traf man sich am reichhaltigen Buffet, das die Lionsdamen immer selbst zubereiten. Viele Besucher bekräftigten, wie bereichernd doch ein Treffen und der Austausch mal ganz ohne soziale Netzwerke wäre.
Text: Lydia Lehner
